Die Rolle des Ernährungszustandes bei neurodegenerativen Erkrankungen
Rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von neurodegenerativen Erkrankungen betroffen, die häufig zu Störungen der Exekutivfunktionen und Dysphagie führen. Dies kann Mangelernährung verursachen, die den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Morbus Parkinson und amyotrophe Lateralsklerose (ALS) sind Beispiele für solche Erkrankungen, die oft mit Gewichtsverlust einhergehen.
In diesem einstündigen Seminar erläutert Prof. Dr. med. Rainer Wirth, wie Mangelernährung den Verlust der Muskulatur verstärkt und das Immunsystem sowie andere Organfunktionen beeinträchtigt. Er präsentiert den aktuellen Forschungsstand und zeigt, wie gezielte Ernährungstherapie den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität verbessern kann.