Nutricia Pädiatrie Akademie Kompakt

Kuhmilcheiweißallergie – Diagnostik zwischen Leitlinie und Realität

Aktuelle Einblicke in Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie der Kuhmilcheiweißallergie

Bitte melden Sie sich bis zum 22.09.2026 an.

Die Kuhmilcheiweißallergie (KMEA) gehört zu den häufigsten Nahrungsmittelallergien im Säuglings- und Kleinkindalter und stellt Kinderärztinnen, Kinderärzte sowie Ernährungsfachkräfte regelmäßig vor diagnostische Herausforderungen. Gleichzeitig besteht die Gefahr einer Über- oder Unterdiagnostik, da die klinischen Symptome vielfältig und oftmals unspezifisch sind.

In unserer Online-Fortbildung beleuchten wir die Diagnostik der Kuhmilcheiweißallergie praxisnah anhand aktueller wissenschaftlicher Empfehlungen und diskutieren deren Umsetzung im klinischen Alltag. Ziel ist es, diagnostische Sicherheit zu stärken und eine evidenzbasierte Patientenversorgung zu unterstützen.

Im Mittelpunkt stehen sechs Themen, die in der täglichen Praxis besonders relevant sind:

1. IgE-vermittelte versus nicht-IgE-vermittelte Kuhmilcheiweißallergie

Die unterschiedlichen Formen der Kuhmilcheiweißallergie erfordern eine differenzierte Betrachtung. Sie erfahren, wie sich beide Krankheitsbilder klinisch präsentieren und welche diagnostischen Konsequenzen sich daraus ergeben.

2. Wann reicht die Anamnese - und wann sind weiterführende Untersuchungen notwendig?

Eine strukturierte Anamnese ist häufig der wichtigste Baustein der Diagnostik. Wir diskutieren, wann sie ausreichend ist und in welchen Situationen zusätzliche diagnostische Maßnahmen erforderlich werden.

3. Stellenwert von spezifischem IgE und Pricktest

Laboruntersuchungen und Hauttests werden häufig eingesetzt, ihre Aussagekraft wird jedoch nicht immer korrekt eingeordnet. Lernen Sie, Testergebnisse sicher zu interpretieren und typische Fallstricke zu vermeiden.

4. Eliminations- und Provokationsdiät: ambulant oder stationär?

Provokations- und Eliminationsverfahren gelten als wichtige diagnostische Instrumente. Besprochen werden Indikationen, Durchführung sowie die Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Diagnostik.

5. Bedeutung und Einsatz von Spezialnahrungen

Welche Spezialnahrungen sind wann sinnvoll? Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über aktuelle Empfehlungen zur Ernährungstherapie bei Säuglingen und Kindern mit Kuhmilcheiweißallergie.

6. Praxisnahe Fallbeispiele aus dem klinischen Alltag

Anhand konkreter Patientenfälle werden typische diagnostische Fragestellungen und therapeutische Entscheidungen diskutiert. Der Fokus liegt auf der direkten Übertragbarkeit in die tägliche Praxis.

Neben den fachlichen Inhalten möchten wir insbesondere den Austausch zwischen Kinderärztinnen, Kinderärzten und Ernährungsfachkräften fördern. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen aus Ihrem Berufsalltag einzubringen und von den Erfahrungen einer ausgewiesenen Expertin zu profitieren.

Die Fortbildung findet als interaktive Online-Veranstaltung in deutscher Sprache statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 22. September 2026 über den Registrierungslink oder den QR-Code an.

Für organisatorische Fragen steht Ihnen das Team der Nutricia Pädiatrie Akademie gerne unter Anmeldung-AAK@danone.com zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den fachlichen Austausch.

  • Datum: 23.09.2026
  • Veranstaltungsort: Online-Fortbildung
  • Fachbereich: Pädiatrische Allergologie, Gastroenterologie, Ernährungsmedizin 
  • Referentin: PD Dr. med. Katharina Blümchen - Schwerpunktleitung: Pädiatrische Pneumologie, Allergologie, Infektiologie, Gastroenterologie, Universitätsklinikum Frankfurt