Die Behandlung von Mukoviszidose

Auch wenn Mukoviszidose zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht heilbar ist, können die einhergehenden Beschwerden gut behandelt werden. Infektionen der Atemwege werden z. B. mit Antibiotika behandelt. Zudem helfen tägliche Routinen: Regelmäßiges Inhalieren, spezielle Atemtherapien, krankengymnastische Übungen sowie geeigneter Sport tragen zu einem günstigen Krankheitsverlauf bei. Wichtig ist auch, sich ausführlich über Krankheitserreger und den Schutz Ihres Kindes vor Infektionen zu informieren. Krankheitsbedingte Verdauungsprobleme können häufig mit bestimmten Enzympräparaten gemindert werden. Enzympräparate ergänzen die fehlenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse und unterstützen die Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung.
 

Ein Medikament für Mukoviszidose

Seit 2012 ist auch ein Medikament auf dem Markt, um Mukoviszidose zu behandeln. Dieses Medikament korrigiert den Salz-Wasser-Haushalt, ist jedoch nur bei ca. 4 % aller Mukoviszidose-Patienten wirksam. An weiteren Substanzen wird intensiv geforscht. Bitte besprechen Sie die richtige Therapie Ihres Kindes immer mit dem behandelnden Arzt!

Mehr Energie und Nährstoffe mit der richtigen Ernährungstherapie

Kinder mit Mukoviszidose haben häufig einen erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf. Auch wenn sie gut essen, reicht die normale Ernährung oft nicht aus, um ihren besonderen Bedarf zu decken. Eine mangelnde Versorgung kann jedoch schnell zu Entwicklungsverzögerungen führen und sich negativ auf den Krankheitsverlauf auswirken. Zur Vorbeugung einer Mangelernährung empfehlen Experten daher häufig eine ausgewogene und kalorienreiche Wunschkost. Diese kann bei Bedarf auch zusätzlich mit Fett oder Kohlenhydraten (z. B. Maltodextrin) angereichert werden. 

Weitere Maßnahmen

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, kann der Kinderarzt Ihrem Kind auch eine energiereiche Spezialnahrung empfehlen. So kann z. B. medizinische Trinknahrung wie unser Nutrini den Speiseplan Ihres Kindes ergänzen und es mit einer Extraportion Kalorien und Nährstoffen versorgen. 

Kommt es trotz Anpassung der normalen Ernährung nicht zu einem altersgerechten Wachstum, kann Ihr Arzt auch die Ernährung mithilfe einer Sonde verordnen. Auch Sondennahrung kann ergänzend zum normalen Essen eingesetzt werden, so dass Ihr Kind einfach noch mehr Nährstoffe bekommt. So kann Ihr Kind z. B. bestehende Rückstände in Größe und Gewicht noch besser aufholen. Für Eltern ist die Entscheidung für die Sondenernährung ihres Kindes nicht immer leicht. Darum haben wir für Sie viele Informationen und Erfahrungsberichte von anderen betroffenen Familien zusammengestellt. 

Wir unterstützen Sie ganz persönlich…

Wenn Sie Fragen zu unserer Trink- und Sondennahrung oder der dazugehörigen Applikationstechnik haben, nehmen Sie einfach telefonischen Kontakt mit dem Team unserer Careline auf. Unsere kompetenten Ansprechpartner nehmen sich gerne Zeit für Ihre Fragen und finden gemeinsam mit Ihnen passende Lösungen.

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