Welche Sondentypen gibt es?

Je nachdem, wie lang Ihre enterale Ernährungstherapie notwendig ist, wird Ihr Arzt Ihnen eine transnasale Sonde oder eine perkutane Sonde z.B. PEG-Sonde empfehlen. Unter unserer Marke Flocare stellen wir Ihnen hochwertige Sonden in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichem Material zur Verfügung. Zusammen mit dem passenden Zubehör ermöglichen unsere Ernährungssonden eine sichere und unkomplizierte Zuführung der Sondennahrungen

Transnasale Sonde (Nasensonde)

Ist bei Ihnen eine kurz- bis mittelfristige Ernährung von maximal 4 bis 8 Wochen angezeigt, empfiehlt Ihr Arzt vermutlich eine transnasale Sonde. Transnasale Sonden werden durch die Nase über die Speiseröhre in den Magen (gastrale Sonde) oder im Einzelfall auch in den Dünndarm (jejunale Sonde) eingeführt. Normalerweise besteht der Schlauch der Nasensonde aus Kunststoff und ist daher weich und flexibel. Auch Länge und Durchmesser des Sondenschlauchs variieren, um einen noch höheren Tragekomfort zu gewährleisten. 

Für die transnasalen Flocare-Sonden verwenden wir das gewebefreundliche Material Polyurethan (PUR) sowie das noch weichere Silikon. Unsere Sonden gibt es darüber hinaus auch mit einem Führungsdraht (Mandrin), der das Legen der Sonde erleichtert. Hier  gelangen Sie zu unseren transnasalen Flocare-Sonden und dem passenden Zubehör

Perkutane Sonde (PEG)

Benötigen Sie eine längerfristige Sondenernährung (länger als 2 bis 3 Wochen), verordnet Ihr Arzt in aller Regel eine sogenannte perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG). Gelegt wird die PEG-Sonde durch die Bauchdecke über einen künstlich geschaffenen Kanal (Stoma) direkt in den Magen. Dafür ist ein kleiner operativer Eingriff, eine Gastroskopie, erforderlich. Bei Störungen des Magentraktes, wie beispielsweise einer Verengung des Magenausgangs, kann die PEG-Sonde auch im Dünndarm (PEG/J) platziert werden. 

Die PEG-Sonde gewährleistet einen direkten und dauerhaften Zugang zum Magen. Perkutane Sonden gibt es ebenfalls in verschiedenen Charrière-Größen, also mit unterschiedlichem Innendurchmesser. Neben der perkutanen Standardsonde Flocare PEG (für den Zugang zum Magen) und Flocare PEG/J (für den Zugang zum Dünndarm), bieten wir maßgeschneidertes Sondenzubehör für die sichere und komfortable Verabreichung unserer Sondennahrung an

Austauschsonden

Der künstlich geschaffene Kanal zwischen Magen und Bauchdecke, durch den die PEG gelegt wird, heißt Stoma. Sobald das Stoma nach ca. sechs Wochen abgeheilt ist, kann von der PEG-Sonde zu einer kleineren und angenehmeren Austauschsonde gewechselt werden.

Die gängigsten Austauschsonden sind der Gastrotube und der Button (englisch für „Knopf“). Sie werden einfach von außen in das bestehende Stoma geschoben und durch einen flüssigkeitsgefüllten Ballon im Magen festgehalten. Im Gegensatz zur PEG-Sonde können Sie eine Austauschsonde leicht zu Hause wechseln – ohne operativen Eingriff. Darüber hinaus haben sie den Vorteil, dass sie kosmetisch unauffälliger als eine PEG-Sonde sind. Austauschsonden werden häufig bei Kindern eingesetzt.

Unsere Button- und Gastrotube-Modelle gibt es in verschiedenen Größen und Längen. Da der Button relativ klein ist, wird er sehr gerne bei Kindern verwendet, die mobil sind und sich viel bewegen. Zusätzlich stellen wir von Nutricia das passende Zubehör zum Button, z. B. sogenannte Sicherheitsverbinder, zur Verfügung.