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Verordnungsfähigkeit

Enterale Ernährung gibts auf Rezept!

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Mangelernährung bei Intensivpatienten

Die enterale Nährstoffzufuhr über eine Ernährungssonde ist heutzutage der bevorzugte Weg, kritisch kranke Patienten zu ernähren und auf diese Weise dem Abbau von Körperreserven entgegenzuwirken, der in der Folge verschiedenster schwerer Erkrankungen auftreten kann.

Ziel der Ernährungstherapie ist bei diesen Patienten, das Auftreten von Komplikationen und die Dauer der Intensivbehandlung möglichst zu minimieren.

Schwierig ist allerdings, dass die Bezeichnung „Intensivpatienten“ keine homogene Patientengruppe bezeichnet. Diese Patienten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Grunderkrankungen und damit auch in den Stoffwechselveränderungen, die die jeweilige Erkrankung mit sich bringt. Überschneidungen mit Patientengruppen, die bei anderen Einsatzgebieten besprochen werden, sind daher nicht zu vermeiden. Dies trifft insbesondere auf Patienten zu, die im Rahmen von operativen Eingriffen eine Ernährungstherapie erhalten.

Empfehlungen für die Ernährungstherapie

Alle Patienten, die sich innerhalb von 3 - 7 Tagen nicht ausreichend oral ernähren können, sollten unabhängig von ihrem ursprünglichen Ernährungszustand eine enterale Ernährungstherapie erhalten. Dabei sollte innerhalb von 24 Stunden mit der Gabe einer proteinreichen Standardnahrung begonnen werden. Als proteinreich werden Nahrungen mit einem Proteinanteil von mindestens 20 Energie% bezeichnet. In den kritischen und Anfangsphasen der Intensivbehandlung sollte die tägliche Energiezufuhr 20 - 25 kcal/kg Körpergewicht nicht überschreiten. In der Erholungsphase können dagegen täglich 25 - 30 kcal/kg Körpergewicht zugeführt werden. Eine generell gültige Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden: Grundsätzlich muss die Energiezufuhr an den Verlauf der Erkrankung und die gastrointestinale Verträglichkeit beim einzelnen Patienten angepasst werden. Die (zusätzliche) Gabe parenteraler Ernährung ist nur bei den Patienten sinnvoll, bei denen absehbar ist, dass sie innerhalb von 7 Tagen mittels enteraler Ernährung nicht ausreichend versorgt werden können.

Die Aminosäure Glutamin kann von Gesunden in ausreichender Menge im Körper hergestellt werden, bei kritisch Kranken ist die körpereigene Produktion und Verfügbarkeit  jedoch oft nicht ausreichend. Glutamin ist ein wichtiges Energiesubstrat für die Darmzellen und für bestimmte Zellen des Immunsystems. Bei Patienten mit Verbrennungen und Traumata ist die Supplementierung von Glutamin daher ebenso sinnvoll wie bei Patienten mit funktionellen Störungen des Gastrointestinal-Trakts.

Produktempfehlung Akutphase:

Sondennahrung

Sondennahrung speziell für Kinder

Produktempfehlung Stabilisierungsphase:

Sondennahrung

Sondennahrung speziell für Kinder

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